Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll zu erzählen…
ICH WERDE BALD ZU HAUSE SEIN, EINEN MONAT FRÜHER ALS GEPLANT!!!!!!
Hm… nein das ist irgendwie zu viel für den Anfang, diese Information soll ja schließlich der Hauptgrund für diesen Blogbeitrag sein. Ich sollte nicht gleich sofort mit der Türe ins Haus fallen. Wie wär es mit…
ICH DARF AUF DER INSEL SANSIBAR LEBEN!!!!
Nein das ist schon wieder viel zu aufdringlich für den Anfang eines Blogposts! Vielleicht sollte ich erst einmal den ursprünglichen Plan beschreiben: Also geplant war, dass ich vier Monate auf einer Pferdefarm in Tansania arbeite, und dann Mitte Juni zurück nach Deutschland fliege. Arrangiert wurde das alles von einer Organisation, die Jugendliche an verschiedene Arbeitsstellen und Wohltätigkeitsorganisationen in mehreren afrikanischen Ländern vermittelt. Jetzt, tausend Stresssituationen und einige Wochen später sind für mich zwei Dinge klar geworden:
1. Da es große Schwierigkeiten mit meiner Aufenthaltsgenehmigung gab und ich offiziell nur bis Mitte Mai in Tansania bleiben darf, und auch weil ich ehrlich gesagt langsam die Schnauze voll habe vom vielen Herumreisen, werde ich am 12.Mai nach Hause fliegen.
2. Ich werde „meine“ Pferdefarm nach zwei Monaten verlassen und den restlichen April in Mtwara, einer kleinen Hafenstadt im Südosten Tansanias, verbringen. Anfang Mai geht es für mich dann auf die Trauminsel Sansibar, auf der ich die letzten Tage meiner Afrikareise hoffentlich ausgiebig genießen kann.
Diese ganzen Planänderungen sind nicht ganz freiwillig entstanden. Trotzdem möchte ich jetzt nicht lang und breit erzählen was genau alles schief gegangen und passiert ist, das ist im Grunde genommen auch gar nicht so wichtig. Mir persönlich ist es jedoch sehr wichtig, dass ich meine Auslandszeit positiv beenden kann und dass ich im Nachhinein zufrieden auf die letzten Monate blicken kann. Und so, wie es jetzt aussieht, kann ich glaube ich sehr zuversichtlich sein. Mit einem Lächeln im Gesicht denke ich an den ersten Blogpost namens „Veränderungen“, der vor ca. vier Monaten entstanden ist. Damals war ich ziemlich schockiert darüber, dass alle meine Pläne über den Haufen geworfen wurden, dass ich nicht die ganze Zeit in Namibia bei Ludwig bleiben kann, sondern zu irgendwelchen „Kirchners“ gehen muss. Hätte ich damals schon gewusst, was für eine tolle Zeit mich mit und bei diesen „Kirchners“ erwartet, wäre ich nur halb so nervös gewesen.
Und genau so versuche ich nun auch zu denken: Sei offen für das was kommt, lass dich einfach überraschen. Es wird schon alles gut laufen.
Ich hoffe ich kann mich bald wieder melden und dann erzählen, wie meine „Planänderung“ so läuft!
Liebe Grüße und bis bald!
Eure Leni